Stimmt es, dass Linux niemals abstürzt?

Nie ist wohl etwas übertrieben, um nicht zu sagen maßlos übertrieben. Wahr ist, dass erstmal ein Linux-Programm in einem anderen Speicherbereich abläuft, als der Kernel. Dadurch kann ein einzelnes Programm das System nicht abschießen. Das gleiche gilt übrigens auch schon für Windows NT4, 2000 und XP, nur wird es bei diesen Systemen immer wieder aufgeweicht, wodurch es dann doch wieder knallt. Dazu stehen Linux-Entwickler in der Regel unter weniger Zeitdruck, so dass Programme die nach ausgiebigem Testen als stabil deklariert werden, dies wirklich sind. Auch scheinen die User wesentlich eher bereit zu sein Feedback über Probleme abzugeben – vielleicht auch, weil die Probleme in der Regel dann in der nächsten Version behoben sind.


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